Neue Diskussionsbeiträge…

TWNR MACHT MOBIL – Bundesweit wird aktuell heiß über den »Deutschen Tennis Bund« diskutiert. Das Ganze völlig zu Recht ziemlich einseitig, denn keiner der lizenzierten DTB-A-/B- und C-Tennistrainer möchte per Diktat von ganz oben zur Registrierung und demzufolge zur Zahlungspflicht beim DTB-Online-Campus verdonnert werden, kaum einer möchte die mehr als diskussionswürdigen Verbandsbälle spielen und vor allem den fleißigen Turnierveranstaltern und den ebenso emsigen LK-Spielern platzt ob des Turnierveranstalter- und Turnierspielerteilnehmerentgelts gewaltig der Kragen! Die Tennisvereine selbst werden mit einer mehr als albernen Deutschland-spielt-Tennis-Kampagne weggebügelt. Es gibt also aktuell absolut keine Zielgruppe im deutschen Tennis, der seitens des Deutschen Tennis Bundes nicht ans Bein irgendwie gepinkelt wird.

Unsere Berichterstattung zu all diesen Themen schlägt recht hohe Wellen. Wir sammeln Eure Meinungen zu diesem Dilemma und verteilen der aktuellen Lage entsprechend virtuelle Sticker: DEUTSCHER TENNIS BUND? NEIN DANKE. Was denkt Ihr darüber? Am Ende dieses Beitrags könnt Ihr Flagge zeigen und das nachstehende Online-Formular ausfüllen. Haltet mit Euren Kommentaren aber nicht hinterm Berg. Die Veröffentlichung Eurer Meinung erfolgt anonym, die Netiquette sollte dabei aber stets gewahrt werden.

TWNR-Brief an den DTB zum Nachlesen…
Vereinskampagne: Ausgewaschen und blass…
Explosionsgefahr…

Beteilige Dich an der Diskussion…

#63 Endlich gibt es eine Tennis-Website, die ausführlich über diese ärgerlichen Themen berichtet. Mir kommt es so vor, dass viele Websiten und Portale aufgrund von Kooperationen über diese Themen nicht berichten. SCHADE! Für mich sind die ganzen Gebühren und Regelungen nicht mehr nachvollziehbar und reine Abzocke. Es wurde schlichtweg der einfachste Weg gewählt, um an riesige Geldbeträge zu kommen. Sicherlich kommt in den nächsten Jahren auch noch eine Lizenzgebühr für Medenspieler. Bitte gründet eine Facebook-Seite und teilt Eure Beiträge, damit man keine Neuigkeiten mehr verpasst.

#62 Liebe Tennisredaktion, noch ein wichtiger Aspekt, der viele Tennisinteressierte wütend macht: Wäre die Auswahl der so genannten Kadertalenten auf der Grundlage objektiver Kriterien durch eine verbandsunabhängige Kommission gewährleistet, so würde man die Mehrkosten (Turnierentgelte, Verbandsbälle, etc.) vielleicht eher akzeptieren. Beziehungen, Mauscheleien und mangelnde Objektivität seitens der Verantwortlichen sind leider immer noch an der Tagesordnung bei der Förderung angeblicher Talente. Viele sehen aber nicht mehr ein, dass diese so genannten Kadertalente, die nun auch in den Genuss des neuen Förderkonzeptes kommen sollen, auf dem Rücken des restlichen »Tennisvolkes« finanziert werden, und letztendlich nicht mehr als ein Tennisstipendium in den USA herausspringt. Wenn überhaupt.

#61 Hallo Tennisredaktion! Kompliment! Alle vorgetragenen Argumente sind stichhaltig seitens Ihrer Redaktion. Mein Vorschlag wäre: bei 55 (!!!) Euro Startgeld für ein normales DTB-Ranglistenturnier kannst Du einem Kind nur raten, sich in Zukunft eine andere Sportart auszusuchen. Die Kostenexplosion ist nicht mehr tolerierbar und kontraproduktiv für viele Tennistalente aus »normalen« Familien. Geschwisterkinder zahlen 110 (!!!) Euro für eine Turnierteilnahme an einem DTB-Ranglistenturnier!!! Nicht gerechnet die Fahrt- und Verpflegungskosten.

#60 Thilo Sarrazin schreibt gerade an einem neuen Buch. Der Titel: »Das deutsche Tennis schafft sich ab«. Könnte ein Bestseller werden.

#59 Beispiel eines Tennisgate-Seminars gefällig? Bei der Fortbildung, die ich vor kurzem besucht habe, wurde der »Online-Campus« vorgestellt. Habe selten etwas derart Schlechtes präsentiert bekommen. Beispiel: »Frauen werfen den Ball beim Aufschlag nicht so hoch wie Männer, wir vermuten in unseren Studien, dass Frauen weniger Kraft im Arm haben, als Männer!« Jo.

#58 Ja, nehmt es von den Trainern, denn das sind ja auch die, die mit dem Tennis Geld verdienen. Ohne die Vereine und den DTB wären sie schließlich arbeitslos! So und nicht anders verkauft Ihr Eure beschämenden Ideen doch! Notopfer sind ok.

#57 Dirk Hordorff kann dieses »Tennisgate-Gate« bedenkenlos durchziehen. Er selbst ist davon ja nicht betroffen soweit ich weiß. Er hat ja gar keine Trainerlizenz, außer die, die er sich mit seiner selbst erfundenen globalen Tennislehrergemeinschaft kurzerhand selbst vergeben hat. ;-) Chapeau! Außerdem kursiert in der Szene das Gerücht, dass er an Tennisgate beteiligt sei und sich so persönlich bereichern würde. Keine Ahnung ob das stimmt, aber: wundern tut mich bald gar nichts mehr.

#56 Also ich muss mal sagen, dass ich es toll finde, dass sich ein Tennismedium mal gegen diese – ich möchte mal sagen: Schande stellt. Was da mit dem niederen Tennisvolk gemacht wird ist schlichtweg eine Sauerei. Am meisten kotzt es mich an, dass die Kinder und Jugendlichen sowie die Trainer zur Kasse gebeten werden. Das ist dermaßen kontraproduktiv und unfair, das ist gar nicht in Worte zu fassen. 

#55 Tenniskollege Oliver Schmidt hat eine Online-Petition ins Leben gerufen. Knapp 2.000 Mitglieder haben sich schon daran beteiligt und so ihren Unmut geäußert. Interessieren wird es den DTB aber nicht, dass eine kleine Minderheit aufmuckt. Das hat man in Hamburg einkalkuliert.

#54 Jetzt kommt die schöne Zeit für die DTB-Präsidumsmitglieder! Ein deutsches Turnier nach dem anderen. Da kann man es sich gut gehen lassen. Diese Reisen, Hotels und Vollverpflegungen für Mann und Maus müssen schließlich finanziert werden! Tennisvolk, öffne Dein Porte-Monnaie.

#53 Without words. Sans mots. Ohne Worte.

#52 Für jedes einzelne Präsidiumsmitglied zählt doch immer nur der eigene Vorteil. So ist es in fast allen Vereinen und Landesverbänden, weshalb sollte dies beim DTB-Vorstand anders sein? Eigener Vorteil, eigener Profit, Tasche voll machen und schön auf Kosten Anderer leben. Das ist so erbärmlich.

#51 Die Jugendturniere »besteuern«, die Eltern weiter schröpfen, um damit die Jugend zu fördern. So was Beknacktes kann auch nur dem DTB einfallen. ich dachte, mit Dirk Hordorff wäre ein kluger Geschäftsmann dazu gestoßen. Spätestens er hätte diesem Irrsinn dorch einen Riegel vorschieben müssen. Ich hoffe und denke nicht, dass es sogar seine Idee war? Der Titel dieses Blogs ist klasse und en unterstütze ich vollends: DTB? Nein Danke! 

#50 Tennis wird wieder ein Sport ausschließlich für Reiche. Soviel steht fest.

#49 Der Deutsche Tennis Bund will gelder für die Nachwuchsförderung generieren und klaut sie sich neuerdings auch bei eben dieser Zielgruppe. Das ist doch wirklich alles nicht mehr zu glauben. Die Einführung der Turnierspielergebühren im Jugendbereich sind eine Farce.

#48 Der DTB hat so ein miserables Sponsoren-Netzwerk, das ist der Verbandsgröße nicht würdig. Da sollten die Herrschaften in Hamburg mal ein Augenmerk drauf legen.

#47 »Ans Bein pinkeln« passt recht gut. Anstatt seinen Vereinen in Krisenzeiten zu helfen, bereitet der DTB ihnen nur noch mehr Kopfschmerzen. Gipfeln tut das Ganze echt jetzt mit den angedachten Veränderungen im Bereich der Lizenzen.

#46 Liebes DTB-Präsidium: DTB-Mitglieder first!

#45 Warum fragt man eigentlich nicht mal das Tennis-Volk, was es möchte? Möchten wir mit diesen drittklassigen Verbandsbällen spielen? Möchten wir auf allen Wegen ständig zur Kasse gebeten werden? Soll sich der Tennissport hierzulande auf einen kleinen elitären Kreis reduzieren? Es ist ja wie in der Politik: Die, die so etwas entscheiden, betrifft es ja nicht. Und wenn wäre es auch egal, denn die haben die Taschen ja eh schon voll.

#44 Ja, die Unzufriedenheit ist offensichtlich. Nicht destotrotz bleibt es in unserer Gesellschaft aber nach wie vor so, dass die Menschen sich beugen werden und die Auflagen erfüllen – das weiß man, darum macht man das auch. Mit »Ja und Amen« hat es nichts zu tun – objektiv gesehen haben wir aber keine Alternativen (USTA-Lizenz wird in DE nicht akzeptiert, so glaube ich es gelesen zu haben, in Österreich sind die Zustände laut Bresnik noch dramatischer. Die Beispiele aus anderen Branchen kennt irgendwie eigentlich jeder. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass der Tennissport schrumpfen wird und in Richtung Exklusivität geht (siehe Golfsport). Zeichen der Zeit erkennen und handeln – es ändert sich immer was. Revolutionen haben nie was Gutes gebracht – es ist immer ein Wandel.

#43 Thema Talentförderung: Weiß jemand, wie das andere Nationen handhaben? Die Franzosen oder die Spanier zum Beispiel? Haben die auch Tausend Bezirks- und Verbands-Stützpunkte mit ebenso vielen Möchtegern-Bundestrainern? Mich würde das echt mal gern interessieren. Momentan wird ja gesagt, dass wir mit dem neuen Talentförderkonzept international wieder konkurrenzfähig seien. Ich wage das zu bezweifeln, lasse mich aber auch gern eines Besseren belehren. Wenn ich höre, dass eine Claudia Kohde-Kilsch (ihre früheren Erfolge in allen Ehren) entscheidend dazu beitragen soll, dass wieder neue Talente den Weg in die Weltspitze finden, dann sind wir wohl relativ alternativlos, was Trainerkompetenzen angeht.

#42 Was hat sich getan unter dem neuen Präsidium? Im Davis Cup und Fed Cup spielt man um den Klassenerhalt, die komplette Basis in Tennis-Deutschland ist derzeit völlig zu Recht verärgert, aus dem Hype um Kerber und Zverev wurde bislang überhaupt kein Kapital geschlagen und die Vermarktung des größten Tennis-Verbandes der Welt stottert.

#41 Herr Hordorff, merken Sie sich eins: ich entscheide selbst, wann meine Trainerlizenz ausläuft und wann nicht. Den Verbandsball durften Sie mir noch vorschreiben, nicht aber die Modalitäten, wie und wie lange ich im Besitz meiner Lizenz bin. Ich glaube, jemand muss Sie und Ihre Präsidiumskollegen mal in Ihre Schranken weisen.

#40 Ich sag es ja immer wieder: Man hätte sich vor Jahren für Michael Stich entscheiden sollen. Ich denke, der hätte – obwohl guter Geschäftsmann – Entscheidungen im Sinne seiner Mitglieder, Spieler, Trainer und Turnierveranstalter getroffen.

#39 In diesem Diskussionsforum hat noch keiner was zum neuen DTB-Förderkonzept gesagt. Auch das kann man so nicht abnicken. Vor allem die neuen Trainerstellen, die geschaffen wurden, machen mich unruhig. Dirk Dier, Claudia Kohde-Kilsch, ja sogar Barbara Rittner. Letztere kann doch auch nur fertige Spielerinnen bei Laune halten, gewonnen hat sie noch nichts und das obwohl gerade im Damentennis praktisch jede gegen Jede gewinnen kann. Ich möchte mal sehen, wie auch nur eine dieser drei Personen jemanden auf den entscheidenden Weg bringt. Niki Pilic oder Klaus Hofsäss, das waren noch Respektpersonen, vor denen man stramm gestanden ist. Wer will sich von Kohde-Kilsch, die sich erst einmal wieder mit dem aktuellen Regelwerk vertraut machen muss und absolut Null Trainererfahrung hat, erzählen lassen?!

#38 Also wenn ich mir das DTB-Präsidium oder auch die Verbandspräsidien anschaue, dann sehe ich Menschen, die ihre Macht an ihren Ämtern schärfen und welche, die das Präsidium lediglich auffüllen. Denen reicht aber schon der Vorstandsstuhl, um sich selbst geil zu finden. All denen sollte man den Begriff des Ehrenamtes mal erklären. Und dass sie im Interesse der Gemeinschaft zu handeln haben. Nicht für das eigene Ego oder das eigene Porte-Monnaie. Mir kommt da die Galle hoch.

#37 Ruhig bleiben. Zumindest das Thema hinsichtlich der Trainerlizenzen, die entzogen werden sollen, wird sich von ganz alleine regeln. Das ist nicht gesetzteskonform. Die Kröte mit den Bällen ist zu schlucken, das entlastet schließlich auch das Porte-Monnaie. Was mich hieran allerdings stört ist, dass Dritte davon finanziell profitieren. Die Turnierentgelte, sei es für Spieler oder Veranstalter, sind die wirkliche Schweinerei. Nur wenn dies alle boykottieren würden, wäre das zu verhindern. Und das ist eher nicht zu erwarten. Nur vereinzelt würde das jemand tun und sich damit nur selbst schaden.

#36 Harter Kampagnenname, aber momentan spiegelt das wohl die Gedanken der meisten Mitglieder wider. Der DTB hat den Bogen echt überreizt. sollte zurückrudern.

#35 Meine Trainerlizenz ist unantastbar. Das werden wir schon sehen.

#34 Leute, der DTB ist klamm und braucht Kohle! Woher nehmen und nicht stehlen? Wobei… Nichts anderes als Letzteres tut er ja. Verdammt…

#33 Langsam wird es echt etwas viel und heftig. Es kommt wie ich finde zu viel zusammen. Die ganzen Ideen sind ja schon hanebüchen, aber die Zeitschiene ist noch schlimmer. Wie kann man einen Klöpper nach dem anderen raushauen. Der eine Knochen ist noch nicht verdaut, da liegt schon der nächste auf dem Teller.

#32 Die Zweifel, lieber Herr Kellermann, sind absolut berechtigt und nicht mal der Titel dieses Beitrags ist übertrieben. Was der Deutsche Tennis Bund sich da jetzt traut, ist an Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten. Ich denke, man lehnt sich hier etwas zu weit aus dem Fenster und unterschätzt vielleicht die Power der so genannten Basis? Ich denke, der Return wird kommen!

#31 Beim Tennismagazin las ich, dass durch die Kohle, die sich der DTB hier ergaunert, auch diverse Trainerstellen finanziert werden. Genannt wurde in diesem Zusammenhang auch die des DTB-Tennis-Volltouristen Dirk Dier als Davis-Cup- und Fed-Cup-Co-Trainer. Sinnfreier kann man die Kohle wohl nicht rausblasen. Ein Großteil der bei unseren Nationalteams in der Box sitzenden Figuren ist überflüssig. Angefangen bei Carlo Thränhardt bis hin zu Dirk Dier.

#30 Der Hessische Tennis-Verband hat mit dieser lächerlichen Ballnummer angefangen. Vielen Dank, Herr Hordorff! Ich hoffe, es hat sich gelohnt!!!

#29 Das mit den Verbandsbällen lasse ich mir zähneknirschend ja noch gefallen, aber die Abzocke von uns LK-Spielern und Turnierveranstaltern ist absolut untragbar und ein Schuss, der absolut nach hinten losgehen kann.

#28 Der DTB blamiert sich einmal mehr, wo er kann. Was sind das für erbärmliche Ansätze. Eine absolute Frechheit!

#27 Der DTB ist eine Ansammlung von Diletanten. Die neuerlichen Fakten bestätigen das wieder einmal eindrücklich. Wenn ich nur alleine die Fotos sehe, die Deutschland spielt Tennis bewerben. Mit solch hausbackenen Bildern und Texten will man neue Mitglieder gewinnen. Wer das verzapft hat, den sollte man sofort feuern. Vermutlich hat es auch noch eine Menge Kohle gekostet, solch eine miese Kampagne auf die Beine zu stellen.

#26 Die Ziele des DTB lassen sich nur erahnen. Die Veränderungen auf dem Markt und in der Gesellschaft zeigen aber, dass die Mitgliederzahl stetig sinkt, der Tennissport auf Dauer kein »Volksport« sein kann, da er mit Fußball nicht konkurrieren kann und wird und dass man kann nicht gleichzeitig Fußball und Tennis spielen und auch nicht gleichzeitig Fußball und Tennis im TV schauen kann. Hinzu kommt das Thema Ganztagsschule. Darum könnte die Strategie des DTB wie folgt aussehen: Vereine »natürlich« austrocknen lassen, Überreste verschmelzen – nur die, die »wirklich wirklich« zum Tennis halten, können durchaus etwas mehr bezahlen (wer zahlt da nicht gerne für sein Hobby etwas mehr?) Dasselbe gilt auch für die Trainer: so viele Trainer werden in Zukunft gar nicht gebraucht, also – die »Hürden« anheben, der passionierter »Tennisfreak« zahlt auch da etwas mehr (ein Indiz dafür ist der VDT-Werbeslogan »Machen Sie ihr Hobby zu ihrem Beruf«) Ein interessierter Tennis-Zuschauer vor dem Fernseher, der mit der aktuellen Preisentwicklung nicht einverstanden ist, ist für DTB viel mehr Wert – für wen schließlich spielen Angelique, Laura, Mischa, Alex oder Philipp? Deutschland hat schon längst den Anschluss zum Welttennis verloren – sei es in Punkto Trainingsbedingungen oder im Bezug auf die Qualität der Trainer. Der »größte Tennisverband der Welt« ist zu groß. Der kaufmännische Gedanke hat lange schon die Oberhand gewonnen. Die Schere zwischen »Tradition« und »großer Sport« sprich: zwischen schmelzendem Vereinssport und damit verbundener Trainerarbeit und dem Profisport, wo die Trainer mit beiden Händen zu zählen sind, geht immer weiter auf. Etwas zahlen hier, etwas dort – ob Bälle, Teilnahme an einem Turnier, oder sonst noch was – fürs Hobby zahlt man immer etwas mehr. Wer damit nicht einverstanden ist – bitte einen tollen Flachfernseher besorgen und Sascha beim Masters in Monaco bei Sky verfolgen und anfeuern. Das ist die Botschaft, die ich empfinde.

#25 Ganz ehrlich? Für welchen Vereinstrainer ist es interessant, zu wissen, wie viel Meter Nadal im 12. Ballwechsel des dritten Satzes gegen Murray zurückgelegt hat und ob Murray dabei durchschnittlich 22 oder 28 cm hinter der Grundlinie agiert hat?! Der DTB und seine Landesverbände – sie sollten ihrer ureigensten Aufgabe nachkommen und den Tausenden von Trainern und Übungsleitern an der Basis Tipps und Tricks zur Selbstvermarktung und Mitgliedergewinnung und -erhaltung liefern. Das ist doch, was entscheidend ist. Nur so bekommen wir das deutsche Tennis in der Gesamtheit wieder nach vorn. Wir brauchen keinen neuen Boris Becker und keine neue Steffi Graf, wir brauchen wieder volle Mitgliederlisten und jede Menge Spaß und Geselligkeit in den Clubs. Ich bezweifle, dass die Trainer dies im Online-Campus lernen. Das was da vermittelt wird, ist an der Basis nicht zu gebrauchen. Sorry.

#24 Allein unserem pensionierten DTB-Präsidenten müsste man schon einen Jüngeren zur Seite stellen, der ihm zeigt, wie man den Online-Campus startet und nutzt. ich glaube auch, dass ein Großteil unserer hiesigen Trainer mit diesem zusätzlichen Fortbildungssystem komplett überfordert wäre. Nun wird der DTB wahrscheinlich entgegnen: Die sollen ja da auch nichts lernen, sondern nur fleißig bezahlen. Mir fehlen die Worte.

#23 Online-Campus? Verpflichtende Zwangsregistrierung? Die jungen, ambitionierten Trainer werden da vielleicht noch mitmachen, weil das Angebot von Tennisgate sicher wirklich Qualität haben wird, so es denn fertig gestellt ist, aber was ist mit den vielen betagten Trainer, die in den Vereinen ebenfalls dringend gebraucht werden??? Sollen die sich ernsthaft für einen Online-Campus registrieren lassen müssen? Die meisten von denen haben nicht mal ein Smartphone, geschweige denn ein Tablet oder einen PC/Mac. Trotzdem brauchen wir diese erfahrenen Mitglieder der ersten Stunde, die stolz auf ihre Lizenz sind und gute Basisarbeit machen. Ich sage das als Vorstandsmitglied eines Clubs.

#22 Kopfschütteln. Kopfschütteln. DTB, Ihr schafft uns alle noch ab!

#21 Mit Dirk Hordorff hatte ich die große Hoffnung, dass er mit all seiner Kompetenz und seinem nationalen wie internationalen Netzwerk alle Deppen im DTB aussortieren würde. So hatten sich zumindest seine Versprechen vor der Wahl angehört. Herr Hordorff, bitte holen Sie doch endlich den berühmten Besen raus. Diese fragwürdigen Ideen können doch unmöglich von Ihnen kommen. Wer für diesen ganzen Mist verantwortlich ist, der gehört sofort gefeuert. Gleiches gilt für diese Deutschland-spielt-Tennis-Kampagne. Da gebe ich dem Tweener-Portal uneingeschränkt Recht. Wie kann man solch einen altbackenen Mist und solche Gesichter präsentieren. Das ist mir ein Rätsel. Wegen der Lizenzgeschichte und dem Online-Campus werde ich auf jeden Fall einen Anwalt konsultieren. Das lasse ich nicht so ohne Weiteres mit mir machen.

#20 Ich sage schon seit langem: Wir brauchen keine Landesverbände und wir brauchen auch keinen derart aufgeblasenen Deutschen Tennis Bund. Bei uns in Deutschland torkeln viel zu viele Funktionäre rum. Da ist der DTB, da sind 18 Landesverbände, zig Bezirke, noch mehr Kreise. Und ein Funktionär ist wichtiger als der andere. Unerträglich. Normal, dass am Ende nur gequirlter Mist dabei heraus kommt.

#19  Hallo Christoph!  Vielen Dank für Deinen tollen Artikel – Du sprichst mir aus der Seele. Habe vor drei Wochen eine Fortbildung beim Badischen Tennis-Verband besucht und dort herrschte bei allen Anwesenden nur noch Kopfschütteln zum Thema Online-Campus.

#18 Zumindest muss man dem DTB zu Gute halten, dass er endlich mal was unternimmt nach all den Jahren der Untätigkeit. Ich würde mir allerdings wünschen, dass die Ideen, die der Bund umzusetzen versucht, nicht auf dem Rücken der Mitglieder, Turnierspieler oder wie in diesem Falle der Trainer ausgetragen werden. Was immer der DTB macht und tut: die Vereine, Mitglieder und Trainer müssen geschützt werden. Vereine, Mitglieder und Trainer müssen stets im Zentrum der Bemühungen stehen!

#17 Was kommt als Nächstes? Eine verpflichtende Registrierung bei Tennis-Point mit einem damit verbundenen monatlichen Pflicht-Abnahmevolumen in Höhe von 100 Euro pro Monat?! Lieber DTB, wenn Du Geld brauchst, dann schau doch lieber mal, dass Du finanzstarke Sponsoren an Land ziehst! Kerber und Zverev könnten Euch da sicher einige Türen öffnen. Lenkt Eure Kreativität bitte sehr, sehr rasch in andere Richtungen. Danke!

#16 Liebe Trainerkollegen, egal, mit wem ich mich über dieses Thema gerade in Fachkreisen unterhalte, ich sehr kollektives Kopfschütteln. Der Deutsche Tennis Bund sollte ganz, ganz schnell von diesem Ansatz Abstand nehmen. Tennisgate sollte sich mit seinem Angebot selbst an alle Trainer wenden und sich attraktiv anpreisen. Jeder kann dann für sich selbst entscheiden, ob er das buchen möchte oder nicht. Soviel Freiheit muss sein.

#15 Ich habe auch zwei Vorschläge für die Erschließung neuer Geldquellen: Erstens: Entzieht jedem Kreis-, Bezirks-, Verbands- und Bundestrainer mit sofortiger Wirkung die Lizenz, wenn sie nicht professionelle und leidenschaftliche Arbeit an den Tag legen. Da fängt das Dilemma doch schon an. Die meisten von ihnen sitzen faul und fett auf ihren Balleimern, lassen spielen und kassieren Schweinegelder aus Verbands- und Bundstöpfen dafür. Ich garantiere Euch: Da kommt per sofort ein schönes Sümmchen zusammen. Zweitens: Streicht den Personalstab bei Davis- und Fed-Cup-Spielen auf ein Minimum zusammen. Nur Ihr selbst wisst, weshalb Ihr einen Carlo Thränhardt oder einen Mike Diehl mit durchfüttert oder weshalb ein Haufen Funktionäre mitreisen muss. Allein Richtung Hawaii habt Ihr dem Hören und Lesen nach ein halbes Flugzeug gefüllt. Muss das sein?

#14 Lieber DTB! Wie viele Hiobspfeile habt Ihr denn noch im Köcher? Es langt. Viele haben schlichtweg die Schnauze voll! Ihr seid wie Politiker. Die bestimmen auch tagein tagaus über fremdes Geld. Erst wenn Jemand an ihre eigenen Penunzen will, gehen sie schnell auf die Barrikaden.

#13 Hallo Tweener-Team! Mit Eurem Brief an den DTB ist doch praktisch alles gesagt. Auch ich glaube, dass dies rechtlich so nicht durchzusetzen ist. Man kann nicht im Nachhinein Jemanden zu etwas verpflichten, was im Vorfeld nicht vereinbart war. Wo kämen wir denn da hin?! Und damit stelle ich die Qualität des Tennisgate-Angebots nicht in Frage. Die Jungs dort machen eine akribische und sicher gute Arbeit. Aber den Service dort sollte man buchen, weil man es möchte, nicht weil man gezwungen wird.

#12 Wie war das doch noch gleich mit dem Ast auf dem man sitzt?! ;-)

#11 Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das alles geht gar nicht. Der DTB muss sich was einfallen lassen, aber das, was der Verband bisher an »Innovationen« geliefert hat, ist kontraproduktiv. Ich wäre gern mal bei einer Präsidiumssitzung dabei, wo so etwas wie die Campus-Geschichte a) vorgeschlagen und b) abgenickt wird. Kein klarer Kopf würde doch solch einem Vorschlag zustimmen. Kopf schütteln. 

#10 Liebe Trainerkollegen, ob A-/B- oder C -Trainer oder solche, die sich momentan in den jeweiligen Ausbildungen befinden – wann steht Ihr endlich auf und meldet Euch zu Wort. Es ist einfach nur noch unerträglich, was die Herren sich da zu recht biegen. Zu alle dem kommt noch hinzu, dass der Online-Campus, der am 1. Januar an den Start gegangen ist, bis zum heutigen Tag gar nicht fertiggestellt ist. Fortbildungen und der diesjährige Bundeskongress in Berlin sind und waren eine zusätzliche riesengroße Enttäuschung.

#9 Fakt ist, dass würde man in dieser Art und Weise über seinen Mitglieder im heimischen Tennisverein herrschen, einem diese in Scharen davon ziehen. Der deutsche Tennis Bund kann sich unterdessen vieles erlauben. Bis die Schmerzgrenze erreicht ist. Bei mir ist dies schon der Fall. Solltes es rechtens sein, sich für dieses Campus-Portal registrieren lassen zu müssen, werde ich meine B-Lizenz abgeben. Sicher werden sehr viele C- und B-Trainer so verfahren. Die A-Trainer werden vermutlich eh‘  mit nem Gratis-Account verwöhnt.

#8 Das D in DTB steht mittlerweile für Diktatur. Alles wird uns aufgedrückt. Welche Möglichkeiten gibt es, sich dagegen zu stellen? Wer ist für diesen kollektiven Mist beim DTB eigentlich verantwortlich?!

#7 Gratulation für diese klaren Worte. Deswegen liebe ich dieses Portal. Woanders wird doch nur nach dem Mund geschrieben.

#6 Damit kommt der DTB rechtlich niemals durch. Du kannst doch keinen Trainer, der seine Lizenz bereits erworben hat, zwingen, im Nachgang ein kostenpflichtiges Angebot zu buchen! Das sagt doch schon der normale Menschenverstand, dass so etwas nicht geht oder rechtens ist. 

#5 DTB, wo darf ich meine Lizenz hinschicken? 

#4 Eigenartig ist, dass diese ganzen mehr als fragwürdigen Ideen und Entscheidungen und die damit einhergehenden Ärgernisse erst mit Dirk Hordorff kamen. Ich kann mich erinnern, dass er schon mal im Präsidium war, ich glaube als Sportwart, und sich mit seinem Tun und Handeln schon damals keine Freunde geschaffen hat. Brauchen wir ihn wirklich?

#3 „Der Wanst wird immer fetter“. An der Stelle habe ich noch gelacht. Jedoch ist mir als Lizenztrainer (C-Lizenz) keinesfalls zum Lachen. Werde meine Lizenz abgeben. Der Deutsche Trottel Bund ist definitiv die letzte Vereinigung, die mich zu irgendetwas zwingen wird. Geil geschrieben, liebes TWNR-Team. Danke für Eure Offenheit! Lese ich sonst nirgendwo!!!

#2 Der DTB wirtschaftet sich in Grund und Boden und will sich nun auf diese Art und Weise sanieren. Das ist abenteuerlich! Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Politik des Verbandes. Ball-Mafia, Turnierteilnehmergebühren, Lizenzverpflichtungen. Es ist beschämend. 

#1 Also eine moderne Fortbildungsplattform wie die von Tennisgate finde ich ja grundsätzlich gut, jedoch sollte es jedem Menschen selbst überlassen sein, ob er sich da einbucht oder nicht. Irgendwie ist das aber gerade typisch für den Deutschen Tennis Bund. Passt ins Bild.

Über Christoph Kellermann 502 Artikel
Christoph Kellermann kennt den Tennissport aus dem Eff-Eff. Seit 1980 ist er am Ball. Zunächst als Spieler, dann als Coach. Seit vielen Jahren ist er als Mitglied des Verbandes Deutscher Sportjournalisten redaktionell aktiv. 1990 gründete er den heutigen »TWNR«, ehemals »Tennisredaktion.de«...